Die deutsche Basketball Bundesliga

Die deutsche Basketball Bundesliga befindet sich in der 52. Spielzeit, mit dem Titelverteidiger Brose Bamberg auch weiterhin ganz oben dabei. Sie ist die höchste deutsche Spielklasse im Basketball und wurde eigentlich schon 1939 ins Leben gerufen, aber erst 1966 professionalisiert. Der Rekordmeister sind mit 14 Titel die Bayer Giants Leverkusen.

In der BBL wird in einer Saison mit zwei Hälften gespielt, einer Hin- und einer Rückrunde sowie den sich daran anschließenden Playoffs. Diese werden im so genannte Best-of-Five durchgeführt, eine, Verfahren dass auch im Tennis angewendet wird. Der Gewinner am Ende der Playoffs ist der deutsche Basketballmeister. Außerdem gab es bis 2010 wie beim Fußball den DBB-Pokal, an dem Verein der Bundesliga, der zweiten Liga und der Regionalmannschaften teilnehmen konnten. Er wurde aber vom BBL-Pokal abgelöst, bei dem auch keine unterklassigen Teams mehr teilnehmen können.

Während die Basketballer aus Leverkusen ihre Titel vor allem in den 70er Jahren und in den 90er Jahren erreichten, haben die Bamberger Sportler seit 2005 insgesamt neun Meistertitel gewonnen. Alba Berlin folgt dichtauf mit 8 Meisterschaften.

Wer heute Basketballspiele in Deutschland live sehen will, muss sich an die Deutsche Telekom wenden, die die Rechte erworben hat und unter Telekom Basketball als Video-on-Demand anbietet. Für Telekomkunden ist der Service gratis. Der Fernsehsender Sport1 zeigt 34 Spiele der Liga und 14 Playoffbegegnungen im frei empfangbaren Fernsehen. Zu den Spielen kommen pro Jahr 1,4 Millionen Fans.

Alljährlich wird der Spieler des Jahres in der Basketball Bundesliga ermittelt. Er wird von einem Expertengremium gewählt. Meistens geht der Titel an amerikanische Spieler, Pascal Roller, Mithat Demirel und Dirk Nowitzki gehören zu den wenigen deutschen Spielern, denen der Titel zuteil wurde. Der eigentlich Titel ist, angelehnt an die amerikanischen Vorbilder, Most Valuable Player. Von 1987 bis 1993 wurde der Titel auch nochmal für deutsche Spieler unterteilt, zu den Trägern gehörten die deutsche Basketballlegenden Detlef Schrempf und Kai Nürnberger sowie zwei Mal Henning Harnisch aus Leverkusen