Wer wird Deutscher Hockeymeister?

Während die Hallenhockeyspieler bereits ihren Meister gefunden haben, wird es beim Feldhockey spannend. Gemäß den Regeln kommt es im Juni in der Männer- und Frauenbundesliga zu den Final Fours, den Endrunden der vier besten Vereine in der Liga.
Große Chance rechnet sich bei den Männer Uhlenhorst Mülheim aus. Der deutsche Rekordmeister hat es nicht weit, die Final Four finden gleich nebenan in Krefeld statt. Das Interesse des Publikum am Feldhockey ist groß: Über 2500 Karten wurde bereits verkauft, fast ein Rekord. Die Uhlenhorster glauben fest an den Titel, den sie das letzte Mal 1997 gewonnen haben.

Deutsche sind eine Hockey-Nation

Auch wenn man es nicht an den Mitgliederzahlen festmachen kann, so sind, was die Erfolge angeht, die Deutschen durchaus eine Hockeynation. So haben die deutschen Herren auf dem Feld in den Jahren 1972, 1992, 2008 und 2012 bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille gewonnen. Die Damen wurden 2004 erstmals Goldmedaillengewinner. Auch bei den Weltmeisterschaften gab es Erfolge, und zwar in den Jahren 2002 und 2006, in denen die Männer die WM gewinnen konnten, 2006 übrigens vor heimischem Publikum.

In der Feldhockeybundesliga ist vor allem der UHC Hamburg einer der erfolgreichsten Vereine. Die Spieler konnten drei Mal die Euroleague für sich entscheiden. Der Verein ist einer der ältesten deutschen Hockeyvereine und sowohl auf dem Feld als auch in der Halle erfolgreich, und zwar sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Der Verein verfügt über zwei Kunstrasenplätze und einen Naturrasenplatz, aber auch eine Halle in der gespielt werden kann.
Weitere Herausforderer sind Rot-Weiß Köln, der Mannheimer HC und der Crefelder HC sowie der Münchner HC.

Erst am letzten Spieltag wird endgültig entschieden, wer in die Final Fours einzieht und wie in den vergangenen Jahren dürfte es spannend werden. Bei den Damen sieht es so aus, als ob die Spielerinnen aus Hamburg die besten Chancen haben.