Segelbundesliga auf dem Starnberger See

Als die Bundesliga im Segeln vor 5 Jahren ins Leben gerufen wurde, fand das erste Rennen in Tutzing am Starnberger See statt. Nun ist die Bundesliga fast wieder an ihren Geburtsort zurückgekehrt, das nächste Rennen der Segel-Bundesliga findet nämlich wieder auf dem Starnberger See statt, organisiert wird es dieses Mal aber nicht vom Deutschen Touring Yacht Club (DTYC) alleine, sondern in Zusammenarbeit mit dem Münchner Yacht Club und dem Chiemsee Yacht Club.

Seit der Geburtsstunde der Bundesliga im Segeln hat diese eine beeindruckende Entwicklung hinter sich. Waren es in den Anfangszeiten noch 18 Teams, die gegeneinander antreten, so sind es heute 36 Teams, die um einen Platz in der ersten oder der zweiten Bundesliga kämpfen. Hinzu kommen 60 Teams, die um eine Aufnahme in die Liga kämpfen. Auch bei den Zuschauerzahlen hat sich einiges getan. Waren es in der Anfangszeit vor allem die Segler selbst, die das Rennen verfolgten, so finden sich heute bei einem Rennen meist rund 500 Zuschauer ein. Hinzu kommen diejenigen, die das Rennen über das Internet verfolgen. Zwar hat es die Segel-Bundesliga noch nicht ins Fernsehen geschafft, dank dem World Wide Web kann sie aber trotzdem in jeder Stube empfangen werden. Sämtliche Rennen der Liga werden nämlich in Echtzeit über das Internet gestreamt. Dafür stehen die Aufnahmen von onboard Kameras aber auch Drohnen zur Verfügung, was die Rennen auch zu einem optischen Leckerbissen macht.

Natürlich geht es aber nicht nur um eine beeindruckende Übertragung, sondern viel mehr um den Sieg beim Rennen. Als Favorit wird das Team vom lokalen Deutschen Touring Yacht Club gesehen, welches unter der Leitung von Maximilian Weiss steht. Das Team schnitt bereits beim ersten Rennen der Saison auf dem Bodensee nicht schlecht ab, es reichte für einen neunten Platz. Dank dem Heimvorteil rechnet das Team aber dieses Mal mit einer klar besseren Leistung.