Neue deutsche Hoffnung im Tennissport

Ob er wie einst Boris Becker siegreich auf dem grünen Rasen in Wimbledon sein wird, ist noch fraglich, aber Alexander Zverev gilt als hoffnungsvolle Nachwuchstalent. Zunächst muss er die French Open überstehen, aber er hat bereits einen großen Fan gefunden, der eigentlich weiß, wovon er spricht: John McEnroe war zu seiner Zeit einer der großen Tennissuperstars und er hat neulich in einem Interview gesagt, dass er in Zverev große Potenzial sehe.
Auch wenn Zverev sich noch bescheiden gibt, zeigt doch die Tatsache, dass er in Paris auf Nummer Zwei gesetzt ist, dass er bereits aus dem Rest des Feldes heraussticht.

Der 21-jährige hat mittlerweile 13 Siege in Folge verzeichnen können, und dies bei großen Turnieren wie in Madrid und in Rom. Er ist der jüngste Spieler, der derzeit in den Top 20 ist und hat bereits den vierten Weltranglistenplatz. Da ist es kein Wunder, dass auch große Stars mittlerweile glauben, dass sich hier eine Sensation anbahnen könnte. Denn irgendwann muss auch einmal die Zeit eines Rafael Nadal und eines Roger Federer vorbei sein, und Zverev könnte diese Person sein, die die beiden von ihren Podesten stößt.

Zverev kommt aus einer Tennisfamilie, beide Elternteile spielten professionell Tennis, allerdings damals noch für die Sowjetunion. Auch sein Bruder ist ein talentierter Tennisspieler. Zverev ist in Hamburg geboren und begann früh mit dem Tennis spielen. 2013 und 2014 führte er bereits die Rangliste der besten männlichen Jungspieler an.

Den Rasen in Wimbledon konnte er zumindest schon einmal testen, als er es 2013 bei den Junioren Meisterschaften zumindest bis in die dritte Runde schaffte. Seine Profikarriere begann 2014, mit durchaus passablen Ergebnissen, aber noch keinen Turniersiegen. Im Jar 2015 schaffte er erst erstmals in die Top 100 und spielte auch in Wimbledon. Und wieder ein Jahr später gelang ihm der erste ATP-Turniersieg, der ihm auch den Einzug in die Top 20 der Tennis-Weltrangliste verschaffte.