Hoffnungsvolle Dreispringerin

Beim dritten Mal hat es bei der Spezialistin im Dreisprung schon geklappt: Neele Eckhardt sprang beim Treffen in Forbach in Frankreich beeindruckende 14 Meter. Die 14,09 Meter reichten für den Gesamtsieg, die Polin Anna Jagaciak und die Berlinerin Birte Damerius hatten das Nachsehen und mussten sich mit einem zweiten und einem dritten Platz zufrieden geben. Mit dem Sprung hat Eckardt auch die WM-Norm geschafft und sich damit die Teilnahme gesichert.

Neele Eckardt ist seit ihrem 16. Lebensjahr Leichtathletin. Sie begann mit dem Weitsprung, wechselte dann aber zum Dreisprung. 2009 war sie bereits bei den Juniorenweltmeisterschaften dabei und belegte einen 10. Platz, eine Jahr später wurde die deutsche Jugendmeisterin im Dreisprung und im vergangenen Jahr schaffte sie mit einem Sprung über 14 Meter die Qualifikation für die Halleneuropameisterschaft, schied aber in den Vorrunden aus. Bei der WM in London schaffte sie bereits einen 14. Platz und bei der Sommer-Universiade in Taipeh gewann sie die Goldmedaille. In 2018 gewann sie schon den Titel der Deutschen Hallenmeisterin, bei der Hallen-WM reichte es aber nur für den 13. Platz. Dennoch gilt sie als eines der großen Talente des Deutschen Leichtathletikverbandes und ist deshalb auch Mitglied im Perspektivkader. Der Niedersächsische Leichtathletikverband hat sie 2017 zur Leichtathletin des Jahres ausgezeichnet.

Großes Talent über 800 Meter

Für die anderen deutschen Teilnehmer des Elite-Meetings in Forbach lief es nicht ganz so gut: Bei den Männer kam der Dreispringer Martin Jasper aus Stuttgart nur auf den fünften Platz. Karsten Dilla kam im Stabhochsprung nur auf den dritten Platz und Robin Pieper auf Platz sechs. Benedikt Huber erreicht beim 800 Meter Hürdenlauf immerhin einen Podiumsplatz als er als dritter ins Ziel kam.

Der 28jährige Huber aus Regensburg kann auch schneller, er ist immerhin zweimaliger deutscher Meister im 800 Meter Hürdenlauf. Um noch besser zu werden, arbeitet der Ingenieur bei seinem Arbeitgeber, einem großen Küchenhersteller, nur noch Teilzeit. Dadurch hat er mehr Zeit zum Training.