Formel 1: Vettel will es nochmal wissen

Noch immer jagt Sebastian Vettel dem WM-Titel im Ferrari-Overall hinterher. In der neuen Saison 2018 soll es endlich klappen. Die Chance stehet gut, in der vergangenen Saison hatte Ferrari deutlich Boden gut gemacht und gezeigt, dass man schneller als Mercedes sein kann. Selbst Konkurrent Nummer 1 Louis Hamilton ist überzeugt, dass Vettel ihm das Leben so schwer wie möglich machen wird. Hamilton sagte in Interviews, dass er davon ausgehe, dass Vettel aus seinen Fehlern gelernt habe.

Ferrari selbst hatte schon am Ende der vergangenen Saison bekannt gegeben, sich bereits auf 2018 zu konzentrieren. Es scheint die Strategie gewesen zu sein, 2017 verlieren zu können um 2018 als Sieger hervorgehen zu können.

Doch das wird nicht alleine in den Händen des deutschen Mehrfachweltmeisters liegen. Vettel ist zwar bekannt dafür, mit seinem Team bis ins letzte Detail am Formel-1-Wagen zu bauen, aber einen Motor kann auch er nicht konstruieren. Ein Problem könnte sein, wie Vettel mit dem neuen Halo zurechtkommt, das 2018 Pflicht wird. Lenkt es ab oder kann der Fahrer es ignorieren? Auch die Tatsache dass man weniger Motoren als bislang verbrauchen darf, macht das Leben nicht leichter. Zumal die Konstrukteure immer mehr Leistung herausholen sollen, aber nicht genügend Zeit um Testen haben, was wiederum für Ausfälle während der ersten Rennen sorgen könnte.

Und auch wenn Vettel keine Angst haben muss, dass Teamkollege Kimi Räikkönen ihm gefährlich werden könnte, so muss er doch einige der jungen Wilden im Auge haben, die nach vorne streben. Esteban Ocon und Max Verstappen haben immer noch Ambitionen und wollen den großen Teams zeigen, was für gute Fahrer sie sind. Oder auch dass sie das nicht sind und Unfälle bauen, die die Spitzenfahrer mit einbeziehen könnten.

Mercedes wird sich etwas einfallen lassen müssen, die Herausforderer in Schach zu halten. Wie schnell die Silberpfeile wirklich sind werden wir erst nach den ersten zwei bis drei Rennen wissen.