Europameisterschaften 2018 – neuer Wettkampf und neue Gewinnmöglichkeiten

Die deutsche Ruder-Nationalmannschaft steht vor einem neuen Ereignis: Im August finden die Europameisterschaften im Rudern statt. Die genaue Austragungszeit der gesamten Europameisterschaft ist zwischen dem 02. und 12. August. In Motherwell sind die Rudermannschaften zwischen dem 02. und 05. an den europäischen Wettstreit beteiligt. Dabei werden sich circa 600 Athleten in 18 Medaillen-Veranstaltungen um die den Sieg und die Goldmedaillen bemühen. 40 Nationen werden dazu erwartet.

Man darf gespannt sein, ob die Nationalmannschaft auch so gut abschneiden wird, wie bei den Olympischen Spielen in Rio den Janeiro. Beim Doppelvierer lagen Hans Gruhne, Lauritz Schoof, Karl Schulze und Philipp Wende damals ganz vorne und holten Gold. Die Frauen machten es ihnen gleich: Carina Bär, Julia Lier, Lisa Schmidla und Annekatrin Thiele gewannen die Goldmedaille. Beim Achter holte Felix Drahotta und sein Team Silber. Das war ein tolles Ergebnis, insgesamt lag Deutschland, zusammen mit Neuseeland, auf Platz zwei der Gesamtwertung. Nur Großbritannien war mit dreimal Gold und zweimal Silber insgesamt stärker.

Der Austragungsort lässt jedoch ein Heimspiel für die Briten befürchteten. Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen Mannschaften konzentriert bleiben und sich von der Überzahl der britischen Fans nicht beeindrucken lassen. Eine gute Basis legte dazu aktuell im Juni der Deutschland-Achter im Weltcup l in Belgrad. Das Team siegte im Testrennen gegen Großbritannien auf der Sava. Dabei zeigte sich das Selbstbewusstsein, der Teamgeist und Leistungswillen der Mannschaft. Auch Jason Osborne präsentierte sich im Einer in absoluter Höchstform. Er holte die Goldmedaille souverän. Die Frauen überzeugten im Frauen-Doppelvierer. Sie gewannen mit einer beachtlichen Leistung Bronze.

Das ganze Turnier war somit ein guter Testlauf für die anstehende Europameisterschaft, die nicht mehr weit entfernt ist. Wichtig ist nun, dass die Ergebnisse und Leistungen von Sportlern und Trainern gemeinsam ausgewertet werden und dass die Leistungen noch weiter gesteigert werden. Für Verbesserung ist noch ausreichend Zeit.

Die Zuschauer dürfen sich auf intensive Begleitung der Europameisterschaft durch TV-Übertragungen freuen und zumindest von zu Hause die Nationalmannschaften anfeuern, wenn sie selbst nicht dabei sein können.