Die Verlängerung der Bob- und Rodeltrainer ist perfekt!

Ähnlich wie in der Fußballwelt um die Nationalmannschaft ist der Deal perfekt. Die Rodel-Bundestrainer Norbert Loch sowie Bob-Bundestrainer René Spies verlängern ihren Vertrag bis 2022. Auch in diesem Wintersport soll es erfolgreich weitergehen, indem auf Kontinuität gesetzt wird. Hatten die Mannschaften gerade in der Olympiade in Pyeongchang erfolgreich abgeschlossen, so möchte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland diesen Kurs zementieren.

Der Deal könnte aufgehen, da dies die Trainer bereits bewiesen haben und ihre bisherige Erfahrung im Wettkampf im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert ist. Im weltweit wichtigsten Turnier in diesem vergangenen Winter holten die Rodler in der südkoreanischen Stadt 3-mal Gold, 1-mal Silber und 2-mal Bronze. Die Bobfahrer schafften es ebenfalls zu einem tollen Ergebnis: 3-mal Gold und 1-mal Silber.

Im selben Atemzug sprach sich der BSD-Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor Thomas Schwab positiv zu den beiden aus. Vollstes Vertrauen habe er somit in beide und er sei sich sicher, dass sie ihr künftiges Engagement voll zeigen werden.

Diese Entscheidung tut nicht nur diesen beiden Parteien gut, sondern auch den Sportlern selbst. Sie wissen, woran sie sind und können sich im gleichen Rhythmus auf die nächsten Wettkämpfe mit denselben Trainern vorbereiten. Loch hat sogar die längere Erfahrung als Spies. Er, der der Vater des Sotschi-Olympiasiegers Felix Loch ist, ist seit 2008 im Kader. Spies kam hingegen erst 2016 dazu. Dennoch hat er in dieser kurzen Zeit seine Effektivität bewiesen. Dabei hatte der 55-jährige Norbert Loch bereits im Februar nach den Winterspielen seine Bereitschaft und Motivation verkündet, mindestens 4 weitere Jahre weitermachen zu wollen. Dies wurde nun formal besiegelt. Er sehe jedoch seinen Erfolg mit Bescheidenheit, denn er sieht es als Gesamtleistung des Trainerteams an. Harte Arbeit haben sie gemeinsam geleistet, um sich exakt auf das Turnier mit Materialprüfung und -anpassung vorzubereiten. Es bleibt zu hoffen, dass alle Sportler wie Tobias Wendl und Tobias Arlt mit bester Gesundheit bis dahin dabei sein können.